Allgemeine Infos
Wissen für alle Felle: Erste Hilfe und richtiges Verhalten bei Wildtierfunden
Wer kennt es nicht? Beim Spaziergang oder im eigenen Garten entdeckt man plötzlich ein Tier, das scheinbar oder tatsächlich Hilfe benötigt. In diesem Moment zählt vor allem eines: einen kühlen Kopf zu bewahren. Gut gemeinte, aber falsche Hilfe kann für Wildtiere leider schnell lebensgefährlich werden.
Mit ein paar einfachen Grundregeln wird jeder im Notfall zum echten Lebensretter.
1. Beobachten vor Handeln: Braucht das Tier wirklich Hilfe?
Nicht jedes Tier, das allein unterwegs ist, befindet sich auch in Not.
- Jungvögel (Ästlinge): Voll befiederte Jungvögel hüpfen oft am Boden herum und flattern kräftig. Sie werden weiterhin von ihren Eltern versorgt. Hier gilt: Nur sichern, wenn akute Gefahr durch Katzen, Marder oder den Straßenverkehr droht. In diesem Fall den Vogel einfach auf den nächsten astnahen, höheren Zweig setzen.
- Nestlinge: Nackte oder nur spärlich befiederte Küken, die aus dem Nest gefallen sind, brauchen dagegen immer Hilfe.
- Igel: Igel sind nachtaktiv. Ein Igel, der sich tagsüber zeigt, apathisch wirkt oder von Fliegen umringt ist, benötigt dringend Unterstützung.
2. Die goldene Regel: Kein Futter, kein Wasser!
Das ist der häufigste und leider auch gefährlichste Fehler bei der Erstversorgung:
Bitte verabreicht einem Wildtier niemals eigenmächtig Wasser oder Futter!
- Erstickungsgefahr: Ein geschwächtes Tier oder ein Vogel im Schockzustand kann sich extrem schnell an Wasser verschlucken. Flüssigkeit in der Luftröhre führt fast immer zu einer tödlichen Lungenentzündung.
- Falsche Nahrung tötet: Das Füttern von Vögeln mit Brot, Milch oder ungeeigneten Insekten (wie Regenwürmern bei bestimmten Arten) führt zu massivem Organversagen. Bis zur Übergabe an Experten gilt: Strikter Futter- und Wasserstopp.
3. Der Karton-Trick: Ruhe und Dunkelheit gegen den Schock
Egal ob nach einer Kollision mit einer Glasscheibe (Anflugtrauma), einem Autounfall oder einem Sturz aus der Höhe – verletzte Wildtiere stehen unter einem immensen, lebensbedrohlichen Schock.
So sichert ihr das Tier richtig:
- Holt einen sauberen Karton mit Luftlöchern (keinen Plastikbehälter, keinen Käfig, in dem sich Vögel das Gefieder zerstören können).
- Legt den Karton mit etwas Küchenrolle oder einem weichen Handtuch aus (bitte keine Frottiertücher mit losen Schlaufen, in denen sich Krallen verfangen können).
- Setzt das Tier vorsichtig hinein und schließt den Deckel. Dunkelheit senkt den Stresspegel massiv und ist bei Gehirnerschütterungen die beste Medizin.
4. Sonderfall Katzenkontakt: Immer ein medizinischer Notfall!
Wenn ein Wildvogel, eine Maus oder ein Eichhörnchen von einer Katze erwischt wurde, darf das Tier niemals einfach wieder freigelassen werden, selbst wenn es äußerlich unverletzt wirkt.
- Im Speichel von Katzen befinden sich aggressive Bakterien (Pasteurellen).
- Bereits durch kleinste, mit freiem Auge unsichtbare Kratzer gelangen diese Bakterien in die Blutbahn des Wildtiers.
- Ohne die schnelle Gabe eines passenden Antibiotikums führt dieser Kontakt innerhalb von 24 bis 48 Stunden zu einer schleichenden, absolut tödlichen Blutvergiftung (Sepsis).
5. Profis kontaktieren
Sobald das Tier sicher und dunkel im Karton untergebracht ist, lasst den Deckel bitte geschlossen. Ständiges Nachschauen bedeutet puren Todesstress für ein Wildtier.
Greift stattdessen zum Telefon und kontaktiert umgehend eine Wildtierstation, einen fachkundigen Tierschutzverein oder eine spezialisierte Tierklinik. Die Experten sagen euch genau, wie die nächsten Schritte aussehen und wo der Patient hingebracht werden kann.
Danke, dass ihr hinschaut und mit kühlem Kopf Leben rettet!
Sommer, Sonne, glühender Asphalt: Warum die Gassi-Runde zur Verbrennungsfalle werden kann 🐾
Bei 30 °C Lufttemperatur unterschätzen viele, wie heiß der Boden wird. Dunkler Asphalt speichert die Energie der Sonne extrem effizient und heizt sich in der prallen Sonne auf über 55 °C auf. Da unsere Hunde barfuß laufen, drohen bereits nach wenigen Sekunden schmerzhafte Verbrennungen und Entzündungen der empfindlichen Ballen.
Mach den 7-Sekunden-Test: Lege deinen Handrücken für 7 Sekunden flach auf den sonnigen Asphalt. Musst du vorher wegziehen? Dann ist es viel zu heiß für Pfoten!
⚠️ Alarmzeichen für Verbrennungen:
- „Tänzeln“, Humpeln oder Ausweichen auf Grünstreifen [3].
- Sturheit, Verweigerung weiterzugehen oder plötzliches Hinsetzen.
- Intensives Lecken der Pfoten sowie sichtbare Rötungen oder Brandblasen.
💧 Erste Hilfe & Schutz: Hat sich dein Hund verletzt, kühle die Pfoten sofort unter fließendem, lauwarmem Wasser (niemals eiskalt!) und suche umgehend einen Tierarzt auf.
Vermeide die Mittagshitze und verlege große Runden in die kühlen Morgen- oder späten Abendstunde. Weiche konsequent auf schattige Waldwege, Parks und Wiesen aus. Trage deinen Hund im Zweifel über kurze Asphaltstücke oder nutze spezielle Hundeschuhe.
Passt auf eure Fellnasen auf!
Gemeinsam für Pfoten in Not: Unsere GoFundMe-Kampagne
Täglich erreichen uns Notrufe zu verletzten Wildtieren, ausgesetzten Haustieren und hilflosen Fundtieren. Als SOS Tierhelfer Linz arbeiten wir eng mit Behörden wie der Polizei und Feuerwehr zusammen, um Tieren in akuter Not beizustehen. Doch Rettungseinsätze, Futter und lebensnotwendige Tierarztkosten müssen finanziert werden.
Um diese Hilfe weiterhin leisten zu können, haben wir eine GoFundMe-Kampagne gestartet. Jeder Beitrag – egal wie klein – fließt direkt in den Schutz und die Versorgung unserer Schützlinge.
So könnt ihr uns unterstützen:
- Spenden: Direkt über unsere GoFundMe-Seite „SOS Tierhelfer“
- Teilen: Erzählt Freunden und Familie von unserer Mission.
- Alternative Wege: Neben GoFundMe bieten wir auch Unterstützungsmöglichkeiten via PayPal, Teaming oder per klassischem Spendenkonto an.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die uns bereits unterstützen und den Tieren eine Stimme geben.
Gemeinsam retten wir Leben!
Unser langfristiges Ziel für einen nachhaltigen Tierschutz ist die Errichtung und Förderung betreuter Taubenschläge.
Dies ist der einzige Weg, um die Population in Städten wie Linz oder Wien zentral und tierfreundlich zu steuern .
Warum betreute Taubenschläge die Lösung sind:
- Zentraler Eiertausch: In einem Schlag können Bruteier gezielt entnommen und gegen Attrappen ausgetauscht werden, was die Population effektiv reduziert.
- Artgerechte Versorgung: Die Tiere erhalten kontrolliertes, gesundes Futter und sauberes Wasser, was ihr Wohlbefinden steigert.
- Sauberkeit der Stadt: Durch die Bindung der Tauben an den Schlag wird ein Großteil des Kots dort zentral entsorgt, anstatt Fassaden und Plätze zu verschmutzen.
- Ein sicheres Zuhause: Schläge bieten Schutz vor Fressfeinden und Witterung in unmittelbarer Brutnähe.
Betreute Schläge fördern das Tierwohl und sind eine bewährte Methode, um Stadttauben ein würdevolles Leben zu ermöglichen und gleichzeitig die Bestände nachhaltig zu reduzieren
Gemeinsam retten wir Leben!
Einsatztagebuch
Unsere Einsätze der Woche im Überblick:
Hilfloser Türkentauben-Ästling in Linz gesichert: Flugtraining auf der Pflegestelle
Es hat uns ein dringender Notruf direkt aus Linz erreicht, wo eine junge Türkentaube am Boden entdeckt wurde, die offensichtlich Unterstützung benötigte.
Schutzlos in der Stadt: Befiedert, aber noch nicht startbereit: Die junge Türkentaube war zwar schon komplett befiedert, für den großen Abflug in den Linzer Himmel reichte die Kraft ihrer Flügel jedoch einfach noch nicht aus. Gefahrenzone Boden: Auch wenn die Taube kein nacktes Nestküken mehr ist, sind die Vögel in diesem sogenannten Ästlingsstadium am Boden der Stadt extrem gefährdet. Ohne die Möglichkeit, bei Gefahr schnell in die Luft aufzufliegen, sind sie hungrigen Katzen, Krähen oder dem dichten Straßenverkehr komplett schutzlos ausgeliefert. Sicheres Aufwachsen auf der Wildtierstation: Glücklicherweise wurde das kleine rechtzeitig entdeckt und sofort behutsam gesichert. Auf direktem Weg ging es für den Nachwuchs auf eine unserer spezialisierten Pflegestellen. Hier bekommt der junge Federball nun genau den Schutz, den er für die letzten Meter zum Erwachsenwerden braucht. In dieser sicheren Umgebung kann die Türkentaube nun ohne das Risiko von Fressfeinden ihre Flugmuskulatur trainieren und das selbstständige Körnermampfen üben, bis sie vollkommen bereit für ein Leben in echter Freiheit ist.
Ein riesiges Dankeschön an die aufmerksame Finderin in Linz, die das Jungtier am Boden bemerkt und ohne zu zögern sofort unser Team alarmiert hat.
Jungtaube in Leonding gesichert: Schutz auf der Pflegestelle bis zur Flugreife
Die Zeit der Jungvögel hält uns weiterhin ordentlich auf Trab. Heute erreichte uns ein Notruf von einem aufmerksamen Pärchen aus Leonding, das in seinem Garten einen kleinen Entdecker auf Abwegen gefunden hat. Flugunfähiger Teenager im Garten: Noch nicht startbereit: Eine junge Stadttaube hatte es sich im Garten gemütlich gemacht, aber schnell war klar, dass der kleine Vogel einfach noch nicht richtig fliegen kann. Trügerische Sicherheit: Auch wenn grüne Gärten oft sicherer wirken als die nackte Asphaltstraße, lauern auch hier unzählige Gefahren für einen Teenager, der sich bei einem Angriff von Katzen oder Mardern noch nicht flüchtend in die Luft retten kann.
Geschütztes Aufwachsen und Flugtraining: Damit der Kleine die letzten Meter bis zum Erwachsenwerden behütet verbringen kann, wurde die Jungtaube gesichert und zog direkt auf eine unserer Pflegestellen um. Hier darf das Täubchen nun in aller Ruhe und ohne Todesangst groß werden. In dieser geschützten Umgebung wird in den nächsten Tagen fleißig die Flugmuskulatur trainiert und das selbstständige Körnermampfen geübt, bis der Nachwuchs vollkommen bereit für die echte Freiheit ist.
Ein riesiges Dankeschön an das liebe Pärchen, das den Blick im eigenen Garten nicht abgewendet, sondern sofort richtig geschaltet und unsere Hilfe gerufen hat.
Kraftlose Amsel in Linz gesichert: Rettung vor Katzen und Straßenverkehr
Auch die scheinbar alltäglichen Vögel in unserer unmittelbaren Umgebung brauchen manchmal unsere volle Aufmerksamkeit. Es erreichte uns ein Notruf wegen einer sichtlich geschwächten Amsel direkt aus dem Stadtgebiet von Linz. Völlig erschöpft in der Gefahrenzone: Akute Schwäche: Die Amsel saß vollkommen kraftlos am Boden und hatte kaum noch die nötige Energie, um vor potenziellen Gefahren zu flüchten oder aufzufliegen.
Leichte Beute: Ob die extreme Erschöpfung letztlich durch Nahrungsmangel, einen unbemerkt verlaufenden Infekt oder die allgemeinen Tücken des harten Stadtlebens ausgelöst wurde, wird sich zeigen. Fest steht: In diesem Zustand wäre das Tier innerhalb kürzester Zeit eine leichte Beute für Katzen geworden oder unter die Räder des Straßenverkehrs geraten. Ruhe und Päppelprogramm auf der Pflegestelle: Wir haben nicht lange gezögert, sind sofort ausgerückt und haben die gefiederte Patientin abgeholt. Um ihr die bestmöglichen Überlebenschancen zu geben, wurde sie auf direktem Weg auf eine unserer spezialisierten Pflegestellen gebracht. Hier bekommt die Amsel nun genau das, was ihr geschwächter Organismus jetzt am dringendsten braucht: absolute Boxenruhe, schützende Wärme, stärkende Vitamine und nahrhaftes, artgerechtes Futter, um ihre Batterien wieder komplett aufzuladen.
Wir hoffen sehr, dass sie schnell wieder zu Kräften kommt und schon bald wieder ihr wunderschönes Lied in den Linzer Gärten anstimmen kann.
Ein großes Dankeschön an die aufmerksamen Finder in Linz, die das schwache Vögelchen bemerkt, nicht weggesehen und sofort richtig reagiert haben.
Schweres Anflugtrauma in St. Marien: Kleiner Spatz auf der Pflegestelle in Behandlung
Anflugtraumen gehören leider zu den häufigsten Notrufen, die uns im Tierschutz erreichen. Gestern traf es einen winzigen Spatzen in St. Marien, der mit voller Wucht gegen eine Glasscheibe geflogen war. Verzögerte Erholung nach Scheibenkollision: Typische Erste-Hilfe-Maßnahme: Nach einem solchen Aufprall stehen Wildvögel unter einem enormen Schock. In leichteren Fällen hilft es oft, sie für ein bis zwei Stunden in eine abgedunkelte, belüftete Box an einen ruhigen Ort zu setzen, damit sich das Nervensystem und das Gehirn beruhigen können. Sichtbare Dauersymptome: Bei diesem kleinen Spatzen zeigte sich jedoch schnell, dass die Erste Hilfe vor Ort nicht ausreichte. Er erholte sich nicht wie gehofft und blieb weiterhin sichtlich angeschlagen und orientierungslos am Boden sitzen – ein klares Zeichen dafür, dass der Aufprall schwerwiegendere neurologische Folgen hatte.
Intensivbetreuung in der Wildtierstation: Der Patient befindet sich nun in der Obhut einer unserer spezialisierten Pflegestellen. Hier bekommt der winzige Vogel die jetzt überlebenswichtige absolute Ruhe, konstante Dunkelheit und die passende medizinische Unterstützung, um den Druck im Gehirn zu senken und das Anflugtrauma zu behandeln.
Wir hoffen sehr, dass der kleine Organismus den schweren Schock und die Gehirnerschütterung gut wegsteckt und der Spatz bald wieder munter und gesund durch die Hecken piepsen darf.
Ein großes Dankeschön an die Finder in St. Marien, die den Zustand des Spatzen genau im Auge behalten und im richtigen Moment geschaltet und die Rettung organisiert haben.
Verletzter Specht in Traun gesichert: Transport auf die Wildtier-Pflegestelle
Es hat uns ein dringender Notruf direkt aus Traun erreicht. Ein wunderschöner Specht wurde am Boden entdeckt, der ganz offensichtlich menschliche Unterstützung benötigte. Flügelverletzung bei hoher Vitalität: Auffälliges Handicap: Der rechte Flügel des Spechts steht deutlich ab, was auf eine Verletzung wie eine schmerzhafte Zerrung oder einen Bruch hindeutet. Fliegen kann der fleißige Holzhacker damit aktuell natürlich nicht.
Aufgeweckter Patient: Trotz dieser Einschränkung zeigte sich der Patient bei der Sicherung von seiner besten Seite. Er ist sehr aktiv, aufgeweckt und voller Lebensgeister.
Medizinische Versorgung und Boxenruhe: Um den verletzten Flügel genau zu begutachten und dem agilen Vogel die dringend notwendige Schonung zu verordnen, wurde er auf direktem Weg auf eine unserer spezialisierten Pflegestellen gebracht. Hier wird der Specht nun medizinisch versorgt und bekommt eine strikte Boxenruhe, damit der Flügel in der anatomisch richtigen Position in Ruhe ausheilen kann. Bei so viel Energie, wie der kleine Kerl aktuell zeigt, stehen die Chancen für eine vollständige Genesung hoffentlich gut.
Wir drücken dem fleißigen Trommler ganz fest die Daumen, dass der Heilungsprozess optimal verläuft und er bald wieder kräftig durch die Wälder fliegen kann. Ein großes Dankeschön an die Finder in Traun für das genaue Hinsehen, das richtige Einschätzen der Situation und das schnelle Melden des Notfalls.
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Erfolgreiche Rettung in Linz: Taube aus frisch bespanntem Abwehrnetz befreit
Manchmal braucht es einfach die richtige Hilfe zur richtigen Zeit. Heute hatten wir einen dringenden Einsatz mitten in Linz, bei dem eine Taube unfreiwillig in eine Falle geraten war. Eingeschlossen hinter Maschen: Glück im Unglück: Das Tier war zum Glück nicht direkt mit den Flügeln oder Füßen in den Maschen verheddert, was oft zu schweren Abschnürungen führt. Kein Ausweg mehr: Die Situation war eine andere: Ein Schutznetz an einem Gebäude war frisch und neu bespannt worden. Dabei wurde die Taube unbemerkt eingeschlossen und saß plötzlich sprichwörtlich fest – es gab für sie aus eigener Kraft keinen Ausweg mehr nach draußen. Strategische Befreiung mit dem Kescher: Da das Tier in dem abgesperrten Bereich festsaß, mussten wir strategisch und besonnen vorgehen. Mit viel Geduld, der nötigen Ruhe und dem passenden Equipment gelang es uns schlussendlich, den hübschen Täuberich mit einem Kescher sicher einzufangen und aus seiner misslichen Lage zu befreien.
Direkter Rückflug in den Linzer Himmel: Da der Vogel bei der anschließenden Untersuchung absolut unverletzt, topfit und einfach nur froh war, der Falle zu entkommen, war kein Aufenthalt auf einer unserer Wildtier-Pflegestellen notwendig. Er konnte von uns direkt vor Ort wieder in die Freiheit entlassen werden. Mit kräftigen Flügelschlägen ging es sofort zurück in den Linzer Himmel – dieses Mal auf der richtigen Seite des Netzes.
Ein riesiges Dankeschön an die aufmerksamen Menschen vor Ort, die den eingesperrten Vogel bemerkt und sofort den Tierschutz alarmiert haben. Durch dieses schnelle Handeln hat die Geschichte ein wunderbares Happy End genommen.
Schwerer Sturz vom Dach: Verletzte Taube aus Ansfelden erlöst
Es erreichte uns ein trauriger Notruf aus Ansfelden, wo eine Taube dringend Hilfe benötigte. Schwerste Verletzungen nach Sturz aus großer Höhe: Fatale Folgen: Das Tier war von einem Dach gestürzt und hatte sich bei dem Aufprall aus großer Höhe schwerste Verletzungen zugezogen.
Völlig hilflos: Als die Finder die Taube sicherten, zeigte sich das ganze Ausmaß des Unglücks. Das Tier war völlig geschwächt und konnte nicht einmal mehr eigenständig stehen. Der letzte Weg in die Tierarztpraxis: Da der Gesamtzustand der Taube absolut kritisch war und sie sichtlich unter enormen Schmerzen litt, wurde keine Zeit verloren. Sie wurde auf dem schnellsten Weg zu Dipl. TA Scherfler gebracht, um eine sofortige medizinische Begutachtung und Schmerztherapie zu ermöglichen. Leider mussten die Tierärzte in der Praxis feststellen, dass die inneren Verletzungen sowie die multiplen Brüche durch den tiefen Sturz viel zu schwerwiegend waren. Es gab medizinisch keine Hoffnung mehr auf eine Heilung, eine erfolgreiche Rehabilitation oder ein späteres, beschwerdefreies Leben in Freiheit. Um der Taube weitere unerträgliche Qualen und langes Leiden zu ersparen, wurde die einzig richtige und erlösende Entscheidung getroffen: Sie wurde friedlich eingeschläfert. Auch wenn dieser Einsatz ein trauriges Ende genommen hat, gilt ein großer Dank den Findern in Ansfelden. Durch ihr schnelles und entschlossenes Handeln musste die Taube ihren schweren Weg nicht einsam und leidend auf dem harten Boden verbringen, sondern durfte in Würde, behütet und ohne Schmerzen gehen.
Flieg frei und unbeschwert über den Wolken, kleines Täubchen.
Hilflose Ringeltaube vor Hauseingang in Linz gesichert
Heute erreichte uns ein dringender Notruf direkt aus Linz. Vor einem Hauseingang wurde eine Taube entdeckt, die offensichtlich Hilfe brauchte und nicht mehr fliegen konnte.
Gefahrenzone Innenstadt:
Unklare Unfallursache: Was genau dem armen Tier zugestoßen ist, lässt sich im Nachhinein nur vermuten. Ob ein heftiger Zusammenstoß mit einer Glasscheibe, eine Attacke oder ein unglücklicher Sturz die Ursache für die Flugunfähigkeit war, bleibt unklar.
Schutzlose Situation: Fest steht jedoch, dass mitten in der Stadt, direkt vor einer viel frequentierten Haustür, unzählige Gefahren durch Fressfeinde wie Katzen oder unachtsame Tritte von Passanten lauern. Ein flugunfähiger Vogel ist diesen Risiken komplett schutzlos ausgeliefert.
Sicherheit und Erholung auf der Pflegestelle:
Glücklicherweise wurde in dieser Situation nicht weggesehen. Die Taube konnte sicher und stressfrei gesichert werden und befindet sich nun bereits auf einer unserer Pflegestellen. Hier darf sie erst einmal in aller Ruhe ankommen, die nötige Boxenruhe genießen und sich von dem großen Schreck erholen.
Das Tier wird nun gründlich durchgecheckt, mit artgerechtem Futter versorgt und bekommt genau die Zeit, die es braucht, um wieder vollständig zu Kräften zu kommen. Wir hoffen sehr, dass keine schwerwiegenden inneren Verletzungen vorliegen, sich die Ringeltaube schnell erholt und schon bald wieder in die Freiheit entlassen werden kann.
Ein großes Dankeschön an die aufmerksamen Finder in Linz, die den Blick am Hauseingang nicht gesenkt, sondern sofort richtig reagiert und Hilfe organisiert haben.
Trauriger Verlust in Alkoven: Geschwächter Igel stirbt nach mutmaßlichem Autounfall
Es sind die schwersten Momente im Tierschutz, wenn wir trotz aller Bemühungen und intensivem Kampf ein Leben wieder hergeben müssen. Heute hat uns ein Notruf wegen eines sichtlich geschwächten Igels aus Alkoven erreicht.
Kritischer Zustand und Verdacht auf Autounfall:
- Sofortige Sicherung: Der kleine Stachelritter befand sich in einem sehr kritischen Zustand und wurde von uns ohne Verzögerung auf eine spezialisierte Pflegestelle gebracht. Dort angekommen, wurde wirklich alles Menschenmögliche versucht, um den Kleinen zu stabilisieren und um sein Überleben zu kämpfen.
- Unsichtbare innere Verletzungen: Der Igel stand unter einem massiven, schweren Schock. Äußerlich waren zwar keine großen Wunden zu sehen, aber das gesamte Krankheitsbild deutete stark darauf hin, dass er mit einem Auto kollidiert war. Oft reicht schon der enorme Sog oder ein leichter Aufprall eines vorbeifahrenden Fahrzeugs aus, um die empfindlichen inneren Organe der kleinen Tiere lebensgefährlich zu verletzen.
Friedlicher Abschied in geschützter Umgebung:
Leider waren der schwere Schock und die innere Belastung für den kleinen Organismus am Ende einfach zu groß. Der Igel hat es nicht geschafft und ist auf der Pflegestelle verstorben.
Auch wenn dieser Einsatz kein Happy End hatte, sind wir zutiefst dankbar, dass der kleine Kerl rechtzeitig gefunden und gemeldet wurde. So musste er seinen schweren Weg nicht hilflos, voller Schmerzen und einsam am kalten Straßenrand gehen, sondern durfte in einer geschützten, warmen Umgebung und von liebevollen Händen begleitet friedlich einschlafen.
Komm gut über die Regenbogenbrücke, kleiner Stachelritter. Nun hast du keine Schmerzen mehr.
Ungewöhnlicher Fundort im Hochhaus: Junge Krähe aus dem 9. Stock in Haid gerettet
Manchmal verschlägt es unsere Schützlinge an Orte, an denen man sie nun wirklich am allerwenigsten erwartet. Gestern wurden wir nach Haid gerufen – zu einem ganz schön hochgelegenen Einsatz. Orientierungslos im Betonlabyrinth: Fundort Treppenhaus: In einem Hochhaus wurde eine Krähe mitten im Stiegenhaus im 9. Stock entdeckt. Wie der Vogel in diese enorme Höhe gelangt ist, bleibt sein Geheimnis. Alleine hätte er den Weg aus dem unübersichtlichen und geschlossenen Betonlabyrinth wohl nicht mehr so einfach nach draußen in die Natur gefunden.
Falsch abgebogener Jungvogel: Beim Eintreffen vor Ort stellten wir schnell fest, dass es sich um einen Jungvogel im Ästlingsstadium handelte. Der gefiederte Teenager war wohl bei seinen ersten Erkundungstouren und Flugversuchen falsch abgebogen und hatte in dem Gebäude völlig die Orientierung verloren. Glücklicherweise gelang es uns, den Nachwuchs im Treppenhaus schnell und stressfrei zu sichern.
Sicherer Transport auf die Pflegestelle: Aus dem 9. Stock ging es für den unerwarteten Gast direkt wieder nach unten und auf dem schnellsten Weg auf eine unserer Pflegestellen. Hier darf sich die junge Krähe erst einmal in aller Ruhe von ihrem kräftezehrenden Hochhaus-Abenteuer erholen. In dieser geschützten Umgebung bekommt sie nun die passende, altersgerechte Verpflegung und kann ohne Gefahren fleißig das Fliegen üben, bis sie vollkommen bereit für ein Leben in echter Freiheit ist – ganz ohne Betonwände und geschlossene Fenster. Ein herzliches
Dankeschön an die aufmerksamen Bewohner des Hochhauses in Haid, die den ungewöhnlichen Gast im 9. Stock bemerkt, die Situation richtig eingeschätzt und sofort Hilfe geholt haben.
Dohlen-Ästling in Linz-Neue Heimat gesichert: Schutz auf der Pflegestelle bis zum Erstflug
Auch unser eigenes Team hat die Augen überall. Gestern fiel einer unserer Kolleginnen in Linz-Neue Heimat eine Dohle auf, bei der sofort klar war, dass genau hingesehen werden muss. Jungvogel auf Entdeckungstour, aber noch nicht flugbereit: Typisches Entwicklungsstadium: Es stellte sich heraus, dass es sich um einen Dohlen-Ästling handelt. In diesem Alter sind die Jungvögel völlig normal außerhalb des Nestes in den Zweigen oder der Umgebung unterwegs, werden noch von den Eltern versorgt, können aber noch nicht richtig fliegen. Kräftiges Flattern reicht nicht: Der kleine Fratz flattert zwar schon mächtig und ausdauernd mit den Flügeln, für das richtige Abheben und das Gewinnen an Höhe reicht es jedoch einfach noch nicht aus.
Gefahrenzone Boden: Da am konkreten Fundort lauter Gefahren lauerten und ein Verbleib am Boden aufgrund von Katzen oder dem Verkehr vor Ort zu riskant war, hat unsere Kollegin das Jungtier sofort fachgerecht gesichert.
Flugtraining unter sicherem Schutz: Der kleine Ästling zieht nun auf eine unserer Pflegestellen um. Hier bekommt er jetzt genau den Schutz und die altersgerechte Betreuung, die er für die letzten Meter auf dem Weg zum Erwachsenwerden braucht. In dieser geschützten Umgebung kann er nun ohne das Risiko von Fressfeinden seine Flugmuskulatur trainieren und koordinieren, bis aus dem kräftigen Flattern in den nächsten Tagen echte, sichere Flüge in die Freiheit werden.
Ein großes Dankeschön an unsere Kollegin für das genaue Hinsehen, das richtige Einschätzen der Situation und das schnelle Sichern mitten im Alltag.
Flugunfähiger Turmfalke in Marchtrenk gesichert: Transport in die Tierklinik Sattledt
Gestern hat uns ein Notruf bezüglich eines wunderschönen Greifvogels aus Marchtrenk erreicht. Ein stolzer Turmfalke wurde dort am Boden entdeckt – völlig flugunfähig und sichtlich in Not.
Hilflos am Boden:
Akutes Handicap: Wenn ein Falke nicht mehr abheben kann, liegt meist eine Verletzung am Flügel, ein schweres Anflugtrauma oder eine akute, systemische Schwäche vor.
Hoher Stresspegel: In jedem Fall sind diese geschickten Jäger auf dem Boden komplett hilflos und extremem Stress ausgesetzt, da sie potenziellen Fressfeinden nicht entkommen können. Der verunglückte Vogel wurde glücklicherweise sofort behutsam gesichert, um ihn vor weiteren Gefahren zu schützen.
Umfassende Diagnostik in der Tierklinik:
Um der genauen Ursache für die Flugunfähigkeit auf den Grund zu gehen, wird der Falke nun auf direktem Weg in die Tierklinik Sattledt gebracht. Dort steht dem Wildvogel eine umfassende Untersuchung inklusive Röntgen bevor, damit er von den Spezialisten die bestmögliche medizinische Versorgung und eine schnelle Schmerztherapie bekommt.
Wir hoffen sehr, dass keine Knochen gebrochen sind und sich der Falke mit der richtigen Behandlung schnell wieder erholt. Sobald er medizinisch stabilisiert ist, wird er auf einer kompetenten Pflegestelle aufgepäppelt, bis er wieder kraftvoll seine Kreise am Himmel ziehen kann.
Ein großes Dankeschön an die Finder in Marchtrenk, die sofort richtig reagiert und ohne Verzögerung den Notruf abgesetzt haben.
Tragischer Katzenangriff in Marchtrenk: Zwei verwaiste Ringeltauben-Küken schwer verletzt gerettet
Ein furchtbarer Vorfall hat sich in Marchtrenk abgespielt, der wieder einmal zeigt, wie brutal die Natur und vor allem die Gefahren durch Katzen für unsere Wildvögel sein können. Ein ganzes Nest wurde hier auf einen Schlag zerstört.
Zerstörtes Nest und schwere Verletzungen:
- Verlust der Mutter: Das Drama nahm ein trauriges Ausmaß an. Die Mutter der beiden Ringeltauben wurde von einer Katze erwischt und komplett verschleppt. Zurück blieben ihre beiden hilflosen Küken, die den Angriff der Katze zwar überlebt haben, aber schwere Verletzungen davontrugen.
- Die Wunden der Geschwister: Das eine Geschwisterchen erlitt einen blutigen Flügel. Das andere Junge wurde durch die scharfen Katzenkrallen am Oberschenkel regelrecht aufgerissen.
Wettlauf gegen die tödliche Infektion:
Bei Katzenbissen und -kratzern zählt jede einzelne Minute. Die aggressiven Bakterien im Speichel und an den Krallen der Katze führen ohne schnelle Behandlung innerhalb kürzester Zeit zu einer tödlichen Blutvergiftung. Die beiden Pechvögel wurden daher sofort gesichert und werden aktuell tierärztlich begutachtet und versorgt. Die Wunden müssen gründlich gereinigt und die Küken mit überlebenswichtigen Medikamenten und Antibiotika stabilisiert werden.
Intensivpflege auf der Wildtierstation:
Sobald die medizinische Erstversorgung abgeschlossen ist und die beiden die kritische Phase überstanden haben, dürfen sie gemeinsam auf eine unserer Pflegestellen umziehen. Dort werden sie intensiv betreut, bekommen die nötige Ruhe und jede Menge passendes Aufzuchtfutter, um den Verlust ihrer Mama und diesen schweren Schock zu verarbeiten.
Wir drücken den beiden tapferen Kämpfern ganz fest die Daumen, dass sie wieder vollständig gesund werden.
Ein riesiges Dankeschön an die aufmerksamen Finder, die das Drama bemerkt und sofort gehandelt haben.
Tragischer Verlust in Urfahr: Kohlmeise verliert Kampf nach Katzenangriff
Manchmal zählt im Tierschutz jede einzelne Sekunde, und wir tun alles, um der Zeit davonzulaufen. Gestern erreichte uns ein dramatischer Notruf aus Linz-Urfahr: Eine kleine Kohlmeise war von einer Katze erwischt worden.
Wettlauf gegen die Zeit nach Katzenkontakt: Gefährlicher Speichel: Katzenbisse und selbst kleinste Kratzer sind durch die aggressiven Bakterien im Speichel der Raubtiere für Wildvögel extrem gefährlich und führen ohne schnelle Hilfe fast immer zu einer tödlichen Sepsis. Das Tier brauchte also blitzschnell medizinische Unterstützung. Vorbildliche Rettungskette: Die großartige Finderin Beate hat absolut vorbildlich reagiert. Um auf dem Weg keine wertvolle Zeit zu verlieren, hat sie den kleinen Patienten sofort sicher verpackt und ist uns direkt entgegengefahren, damit wir den Vogel auf halber Strecke so schnell wie möglich übernehmen konnten. Der zarte Organismus war zu schwach: Wir haben wirklich gemeinsam alles versucht, perfekt Hand in Hand gearbeitet und jede Minute genutzt. Doch der schwere Schock, der enorme Stress und die inneren Verletzungen durch den Katzenangriff waren für den winzigen, zarten Organismus der Kohlmeise am Ende einfach zu schwerwiegend. Leider ist der kleine Vogel verstorben.
Auch wenn uns dieser Ausgang das Herz schwer macht, möchten wir uns ganz herzlich bei Beate bedanken. Durch ihren schnellen Entschluss, uns entgegenzufahren, hat sie dem Vögelchen die bestmögliche Chance auf Rettung ermöglicht und ihm auf seinem letzten Weg Schutz, Beistand und Wärme geschenkt. Du hast nicht weggesehen und alles gegeben.
Guten Flug über die Regenbogenbrücke, kleines Federbällchen.
Riesiges Glück im Unglück: Stadttaube Pikmin am Linzer OK-Platz gerettet
Das ist die kleine Pikmin. Sie hatte heute am Linzer OK-Platz riesiges Glück im Unglück und wurde von der aufmerksamen Finderin Maria Laimer aufgegabelt. Der Grund für ihren kritischen Zustand ist leider ein altbekanntes, trauriges Problem im städtischen Raum. Die unsichtbare Gefahr durch Zivilisationsmüll: Eingeschnürte Zehen: Um Pikmins kleine Zehen hatten sich fiese Menschenhaare gewickelt. Diese feinen Fäden schnüren die Durchblutung extrem ab und verursachten bereits eine sehr schmerzhafte Schwellung.
Zusätzliche Komplikation: Als ob die Haare nicht schon genug gewesen wären, klebte auch noch ein altes Pflaster mitten auf den Schnürungen – was die Befreiung natürlich weder einfacher noch schmerzfreier gemacht hat.
Erste Hilfe vor Ort: Maria hat nicht lange gefackelt, das Täubchen sofort aufgesammelt und fachmännisch von seinen Fesseln befreit. Medizinisches Pflegeprogramm auf der Pflegestelle: Aufgrund der starken Schwellung am Fuß steht für den gefiederten Patienten nun erst einmal ein straffes Pflegeprogramm an. Die nächsten Tage bekommt die kleine Taube Schmerzmittel und lindernde Fußbäder, um die Schwellung abzubauen. Pikmin bleibt jetzt für einige Zeit auf der Pflegestelle, um absolut sicherzugehen, dass sich die betroffenen Stellen nicht nachträglich entzünden. Im schmutzigen Stadtmüll passiert das erfahrungsgemäß leider fast immer, weshalb die saubere Boxenruhe in den ersten Tagen lebensrettend ist.
Gesunde Füße sind das wichtigste Kapital: Da Stadttauben den Großteil ihres Tages zu Fuß bei der Nahrungssuche verbringen, sind gesunde Füßchen ihr wichtigstes Kapital zum Überleben. Umso wichtiger ist es, dass in der Innenstadt genau hingesehen wird. Ein gigantisches Dankeschön an Maria für den tollen Einsatz – und natürlich auch an Leela la Loona, Birgit und all die anderen Helfer, die unermüdlich ein Auge auf das Wohl der Stadttauben haben.
Das Beste zum Schluss: Schaut euch dieses süße Gesicht an. Man sieht ihr die Erleichterung richtig an – für uns hat die kleine Pikmin heute definitiv ein leichtes Lächeln im Gesicht.
Trauriger Fund in Traun/Oedt: Wer vermisst diese Katze?
Wir brauchen eure Hilfe. DieseWoche wurden wir zu einem Totfund nach Traun gerufen, und nun suchen wir nach den Besitzern, um ihnen Gewissheit zu geben. Jedes Tier hat es verdient, nach Hause zu finden – auch auf seinem letzten Weg.
Kein Chip implantiert: Unsere größte Hoffnung war es, einen Chip auszulesen, um die Familie sofort kontaktieren zu können. Doch leider war das Samtpfötchen nicht gechipt. Daher sind wir jetzt vollständig auf eure Mithilfe angewiesen.
Beschreibung des Tieres: Fellzeichnung: Das Tier hat ein auffälliges, getigertes Fell in Braun-Grau, jedoch mit deutlichen, warmen rot-braunen und cremefarbenen Anteilen. Diese zeigen sich besonders im Gesicht, am Bauch und an den Pfoten.
Fundort: Die Katze wurde auf einer Grünfläche in Traun/Oedt im Bereich hinter der Apotheke gefunden.
Komm gut über die Regenbogenbrücke, kleines Samtpfötchen. Du wirst vermisst.
Tragisches Drama auf dem Kirchendach: Viel zu frühes Taubenküken verliert den Kampf in Schlüsselberg
Ein zutiefst trauriger und dramatischer Einsatz führte uns diese Woche nachSchlüsselberg bei Grieskirchen. Naturbrutalität und ein Sturz aus der Höhe: Zerstörung des Nestes: Eine Katze war auf das Kirchendach geklettert und hatte dort das Nest einer Taubenfamilie komplett zerstört. Bei diesem Angriff stürzte ein Ei in die Tiefe.
Viel zu früh in die Welt gerissen: Ein unglaublich tierliebes Mädchen wurde Zeugin dieses Dramas und reagierte sofort. Das Taubenküken wäre eigentlich noch gar nicht bereit zum Schlüpfen gewesen. Durch den harten Aufprall am Boden brach das Ei jedoch vorzeitig auf, und das winzige, unfertige Baby wurde viel zu früh in die Welt gerissen – noch ganz nass und mit dem schützenden Dottersack umgeben. Verzweifelter Kampf um das winzige Leben: Da das kleine Wesen völlig unterkühlt war, nahm das Mädchen es mit nach Hause und legte es sofort auf eine wärmende Wärmflasche, um verzweifelt um das Überleben des Kükens zu kämpfen.
Wir wurden sofort alarmiert und machten uns ohne Verzögerung auf den Weg nach Grieskirchen. Doch als wir vor Ort eintrafen, folgte der schmerzhafte Rückschlag: Der tiefe Sturz, die unvollständige Entwicklung und der enorme Schock waren für den winzigen Organismus einfach zu viel. Wir konnten leider nur noch den Tod des kleinen Kükens feststellen.
Auch wenn dieser Einsatz kein Happy End hatte, möchten wir dem tapferen Mädchen von ganzem Herzen danken. Sie hat nicht weggesehen, sondern dem kleinen Wesen in seinen letzten Minuten Schutz, Liebe und Wärme geschenkt. Das Küken musste seinen schweren Weg so nicht einsam auf dem kalten Boden antreten.
Schwerer Abschied auf der Landstraße: Verletzte Taube in Linz erlöst
Nicht jeder Einsatz kann mit einem Happy End enden, und genau das sind die Momente, die uns im Tierschutz das Herz schwer machen. Diese Wocheerreichte uns ein dringender Notruf direkt von der Linzer Landstraße. Schwere Verletzungen in der Innenstadt: Sichtbare Wunden: Ein aufmerksamer Finder hatte eine Taube entdeckt, die schwere, offene Wunden aufwies. Bei solchen akuten Verletzungen zählt jede Minute, um schwere Infektionen und unerträgliche Schmerzen zu verhindern.
Schneller Transport: Wir haben das arme Tier sofort vor Ort gesichert und sind auf direktem Weg in die Tierarztpraxis am Fluss gefahren. Die schmerzhafte Entscheidung in der Praxis: In der Praxis wurde die Taube sofort genauestens untersucht. Leider mussten die Tierärzte feststellen, dass die offenen Wunden und inneren Verletzungen viel zu schwerwiegend waren. Es gab medizinisch keine Chance mehr auf eine Rettung oder ein späteres, beschwerdefreies Leben in Freiheit. Um dem leidenden Tier weitere Qualen zu ersparen, gab es nur noch eine richtige, wenn auch sehr schmerzhafte Entscheidung: Wir mussten sie friedlich erlösen lassen. Auch wenn wir diesen Kampf verloren haben, möchten wir uns ganz herzlich bei dem Finder auf der Landstraße bedanken. Durch das schnelle Reagieren musste die Taube ihren schweren Weg nicht einsam und schutzlos auf der belebten Straße gehen, sondern durfte behütet und erlöst einschlafen.
Komm gut über die Regenbogenbrücke, kleines Täubchen.Ball und geben nicht auf.
Hartnäckiger Patient an der Donaulände: Humpelnde Ente trickst Tierschützer erneut aus
Manchmal verlangt der Tierschutz eine riesige Portion Ausdauer und Geduld. DieseWoche waren wir nun schon bereits das dritte Mal vor Ort an der Linzer Donaulände, um eine bestimmte Ente einzufangen. Ein verletzter Fuß, aber flugbereit:
Sichtbares Handicap: Wir wissen genau, dass das Tier Hilfe braucht. Die Ente humpelt sichtlich und hat massive Probleme mit einem Fuß, wodurch sie sich an Land nur mühsam fortbewegen kann. Unglaubliche Kräfte mobilisiert: Doch obwohl sie eindeutig gehandicapt ist, mobilisiert sie im entscheidenden Moment immer wieder ungeahnte Energien. Kaum kamen wir heute in Reichweite, breitete sie die Flügel aus und flog uns auch dieses Mal einfach wieder davon. Sie zieht die Freiheit auf der Donau im Moment noch unserem Rettungsversuch vor.
Wir lassen nicht locker: Auch wenn die Ente uns heute wieder ausgetrickst hat, lassen wir den Kopf keineswegs hängen. Wenn ein Wildtier verletzt ist, bleiben wir stur. Wir werden definitiv an der Sache dranbleiben und ab jetzt ganz regelmäßig an der Donaulände nach der Ente sehen. Unser Ziel ist es, im richtigen Moment zuzuschlagen, wenn ihre Kräfte nachlassen oder sich eine bessere, strategische Gelegenheit für einen Zugriff bietet.
Ein großes Dankeschön an alle aufmerksamen Spaziergänger und Tierfreunde in Linz, die ein Auge auf die Humpel-Ente haben und uns immer wieder über ihren aktuellen Standort informieren. Wir bleiben am Ball und geben nicht auf.
Jungtaube regungslos in Linz-Urfahr aufgefunden: Sicherung und Transport ins Tierheim
Aufmerksamen Tierfreunden war in Linz-Urfahr eine junge Taube aufgefallen, die völlig bewegungslos an ein und derselben Stelle verharrte und sich seit einem ganzen Tag nicht mehr vom Fleck bewegt hatte. Da weit und breit keine Elterntiere mehr zu sehen waren, stand fest, dass das junge Tier dringend menschliche Hilfe benötigt. Keine Verletzungen, aber flugunfähig: Erste Untersuchung vor Ort: Nach dem Eintreffen wurde die Jungtaube sofort genau untersucht. Die Erleichterung war groß, da keine offenen Wunden oder offensichtlichen Brüche festgestellt werden konnten. Lebhafter Patient: Beim Sichern zeigte sich der kleine Patient sogar schon ziemlich temperamentvoll und flatterte bereits kräftig mit den Flügeln. Für das richtige Abheben und einen sicheren Flug reichten die Kräfte und die Federentwicklung jedoch einfach noch nicht aus.
Gefahrenzone Stadt: Da ein flugunfähiges Jungtier ohne die Versorgung durch die Eltern mitten im städtischen Raum absolut keine Überlebenschance hat und Katzen, Mardern sowie dem dichten Straßenverkehr schutzlos ausgeliefert ist, wurde die Taube sofort gesichert. Professionelle Aufzucht im Tierheim Linz: Wir haben den gefiederten Nachwuchs eingepackt und auf direktem Weg ins Tierheim Linz gebracht, wo das Tier den erfahrenen Pflegern übergeben wurde. In den professionellen Händen des Tierheim-Teams bekommt der kleine Bruchpilot nun die richtige, artgerechte Aufzuchtnahrung, jede Menge Ruhe und genau die Zeit, die noch fehlt, bis aus dem kräftigen Flattern ein echter, sicherer Flug in die Freiheit wird.
Ein herzliches Dankeschön an die Finder in Linz für das genaue Beobachten, das richtige Einschätzen der Situation und das rechtzeitige Melden des Täubchens.
Unsichtbare Gefahr: Buntspecht nach heftigem Scheibenaufprall in Traun gesichert
Gestern hat es leider einen unserer farbenfrohsten Waldbewohner erwischt: Ein wunderschöner Buntspecht ist in Traun mit voller Wucht gegen eine Glasscheibe geflogen.
Die unsichtbare Barriere:
Plötzlicher Absturz: Große Glasflächen sind für Vögel im Flug oft vollkommen unsichtbar und führen leider immer wieder zu folgenschweren Unfällen.
Hilflos am Boden: Nach so einem heftigen Aufprall stehen die Tiere unter schwerem Schock und erleiden fast immer eine Gehirnerschütterung. Der hübsche Trommler saß vollkommen benommen und hilflos am Boden – in diesem Zustand eine extrem leichte Beute für Katzen und Krähen.
Therapie: Ruhe und Dunkelheit
Der verunglückte Specht wurde glücklicherweise von aufmerksamen Tierfreunden sofort gesichert und auf direktem Weg auf eine unserer Pflegestellen gebracht. Hier bekommt er jetzt genau das, was nach einem schweren Anflugtrauma die allerhöchste Priorität hat: Absolute Dunkelheit, Kühlung und ganz viel Ruhe, um den Schock zu verdauen und Schwellungen im Kopf abklingen zu lassen.
Wir beobachten den hübschen Kerl nun ganz genau und hoffen sehr, dass er keine inneren Verletzungen oder Brüche davongetragen hat. Wenn alles gut geht und er den heutigen Tag stabil übersteht, stehen die Chancen gut, dass er schon bald wieder lautstark seine Runden durch die Baumkronen drehen darf!
Ein großes Dankeschön an die aufmerksamen Finder in Traun, die sofort richtig reagiert, den Specht warm gesichert und uns alarmiert haben! Ihr habt dem schönen Vogel das Leben gerettet.
In letzter Sekunde: Zwei Mönchsgrasmücken-Babys vor Katze gerettet!
Manchmal entscheiden wirklich nur wenige Augenblicke über Leben und Tod. Gestern hatten zwei winzige Mönchsgrasmücken gleich einen ganzen Schwarm Schutzengel auf einmal im Einsatz!
Der Katze sprichwörtlich aus dem Maul gesprungen:
- Akute Lebensgefahr: Die beiden winzigen, federleichten Vögelchen wurden fast Opfer einer Katze und wären um ein Haar gefressen worden.
- Mutiges Eingreifen: Zum riesigen Glück für die Kleinen haben zwei sehr liebe Mädels die brenzlige Situation am Boden sofort erkannt und absolut richtig reagiert. Sie haben nicht gezögert, die beiden Federbällchen gesichert und sie auf direktem, schnellstem Weg zu unserem Standort gebracht. Schneller Transport rettet in solchen Fällen Leben!
Sicherheit auf der Pflegestelle:
Ein riesiges Dankeschön an die beiden aufmerksamen Finderinnen für ihre großartige Fürsorge und den tollen Einsatz! Dank ihnen sind die zwei Hübschen nun in Sicherheit. Da bei Katzenkontakt aufgrund der Bakterien im Speichel immer höchste Vorsicht geboten ist, wurden sie sofort versorgt und durften direkt auf eine unserer spezialisierten Pflegestellen umziehen, wo sie nun absolut geschützt aufwachsen können.
Hier bekommen sie jetzt die liebevolle Pflege und genau die Spezialnahrung, die sie brauchen, um ganz in Ruhe groß und stark zu werden. Sobald sie flügge und fit genug für das Leben in der Natur sind, entlassen wir sie natürlich wieder in die wohlverdiente Freiheit am Linzer Himmel!
Danke fürs Hinsehen und Handeln – durch eure Zivilcourage haben diese zwei kleinen Leben eine zweite Chance bekommen!
Ein trauriger Abschied in Leonding: Jede Minute zählt
Diese Woche ereignete sich ein Vorfall in Leonding, der uns als Team sehr nachdenklich stimmt und tief berührt: Eines unserer engagierten Mitglieder entdeckte dort eine völlig hilflose, schwache Taube.
Der Kampf um ein kleines Leben:
- Keine Sekunde gezögert: Für unser Mitglied gab es kein langes Überlegen. Der kleine Schatz wurde sofort behutsam gesichert und mitgenommen, um ihm die dringend benötigte Hilfe zukommen zu lassen.
- Geborgenheit in den letzten Stunden: Die Taube wurde umgehend auf eine unserer Pflegestellen gebracht und dort intensiv und liebevoll versorgt. Doch trotz aller Bemühungen, Wärme und Pflege war der Körper des Tieres wohl schon zu sehr geschwächt: Das kleine Leben hat den Kampf gestern Abend leider verloren.
- Stummes Leiden: Es bricht uns das Herz, wenn wir daran denken, wie lange die arme Seele dort vielleicht schon unbemerkt und alleine gelitten hat, bevor sie endlich gefunden wurde.
Ein dringender Appell, der uns alle betrifft:
Dieser traurige Vorfall führt uns schmerzhaft vor Augen, wie wichtig Zivilcourage im Tierschutz ist. Bitte seht nicht weg! Wenn ihr ein verletztes, schwaches oder auffällig mattes Tier seht – egal ob Vogel, Igel oder Eichhörnchen –, handelt bitte sofort. Diese Tiere können nicht um Hilfe rufen. Sie sind in ihren schwersten Stunden vollkommen auf unsere Aufmerksamkeit angewiesen. Oft entscheiden wenige Minuten über Leben und Tod.
Ein aufrichtiges Dankeschön an unser Mitglied für den beherzten und schnellen Einsatz. Auch wenn wir diese kleine Seele nicht retten konnten, so musste sie ihren Weg über die Regenbogenbrücke zumindest nicht einsam, kalt und schutzlos auf der Straße antreten, sondern durfte im Warmen und in Geborgenheit friedlich einschlafen.
Spatz foppt Tierschützer und Tierarzt: Blitz-Heilung in Traun!
Uns erreichte ein dringender Notruf aus Traun: Ein kleiner Spatz war von einer Katze erwischt worden. Bei Katzenbissen zählt bekanntlich jede Sekunde, da selbst kleinste, mit bloßem Auge unsichtbare Kratzer durch die aggressiven Bakterien im Katzenspeichel innerhalb kürzester Zeit tödlich enden können.
Auf alles vorbereitet:
Schnelle Sicherung: Der kleine Pechvogel wurde von den aufmerksamen Findern gesichert, von uns übernommen und auf schnellstem Weg zu Dipl. TA Scherfler gebracht.
Der Behandlungsplan stand: Wir waren im Kopf mental schon komplett auf die medizinische Wundversorgung, Infusionen und eine lebensrettende Antibiotika-Gabe eingestellt, um das Überleben des Mini-Spatzen zu sichern.
Der große Plot-Twist in der Praxis:
Doch beim Tierarzt angekommen, dachte der Spatz gar nicht daran, den braven Patienten zu spielen. Kaum öffnete das Praxis-Team die Transportbox für die gründliche Untersuchung, passierte das absolut Unfassbare: Der kleine Kerl breitete einfach die Flügel aus, zeigte uns allen sprichwörtlich den Vogel und flog schnurrstracks, zielsicher und völlig unbeeindruckt durch das geöffnete Fenster davon!
Da hat sich der kleine Frechdachs wohl deutlich schneller vom ersten Schreck erholt als gedacht und die Gunst der Stunde eiskalt genutzt. Uns und dem Tierarzt blieb in diesem Moment nur ein fassungsloses Lächeln – und die riesige Erleichterung, dass er den Katzenangriff offensichtlich völlig unbeschadet und topfit überstanden hat!
Ein riesiges Dankeschön an die Finder in Traun, die so schnell reagiert und uns alarmiert haben. Auch wenn der Spatz die Behandlung am Ende eigenmächtig gecancelt hat: Lieber einmal zu viel gefahren, als einmal zu wenig gehandelt! Guten Rückflug, kleiner Frechdachs!
Unsichtbares Leid: Wenn Abfall zur Todesfalle für Tauben wird
Was bei Stadttauben oft wie eine Krankheit aussieht, ist meist ein qualvolles Martyrium durch Verschnürungen an den Füßen. Abfälle wie Haare, Wollfäden oder Nylonschnüre verheddern sich in den Zehen und ziehen sich bei jeder Bewegung immer fester zusammen. Dies schnürt die Durchblutung ab und führt unter extremen Schmerzen dazu, dass Gliedmaßen absterben .
So können Sie helfen:
- Müll vermeiden: Werfen Sie Fäden, Haare oder Schnüre niemals auf den Boden, sondern entsorgen Sie diese sicher im Hausmüll .
- Aufmerksam sein: Melden Sie verschnürte Tauben an lokale Tierschutzvereine oder Stadttaubenhilfen, die darauf spezialisiert sind, die Tiere einzufangen und fachgerecht zu befreien
Highlight der Woche
Erfolgreiche Operation rettet jungen Feldhasen in Linz
Unser absolutes Highlight der Woche: Dank eurer großartigen Unterstützung haben wir genug Spenden gesammelt, um diesen kleinen Mümmler zu retten. Überlebenschance durch Spezialoperation: Schwere Verletzung: Dieser junge Feldhase wurde auf eine unserer Wildtierstationen gebracht. Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass er sich die Wachstumsfuge am rechten Hinterlauf gebrochen hatte.
Todesurteil ohne Eingriff: Ohne eine Operation lag seine Überlebenschance bei null, da Feldhasen als Wild- und Fluchttiere auf absolut intakte Gliedmaßen angewiesen sind. Erfolgreiche Arztsuche: Unsere Pflegestelle machte sich sofort auf die Suche nach einer Lösung und fand glücklicherweise eine spezialisierte Tierärztin, die den komplizierten Eingriff am Knochen des Mümmlers wagte.
Tierschutz ist nur durch eure Spenden möglich: Das große Problem bei solchen Notfällen ist die Finanzierung, da die anfallenden Operationskosten vollkommen von der Pflegestelle selbst übernommen werden müssen. Dank eurer schnellen Spendenbereitschaft und eurer treuen Unterstützung ist genau so ein medizinisches Wunder möglich geworden. Jeder Cent kommt hier direkt da an, wo er dringend gebraucht wird.
Dem Hasen geht es nach der Operation den Umständen entsprechend gut. Er hat nun die besten Prognosen, um nach der vollständigen Genesung schon bald wieder gesund in die Freiheit hoppeln zu dürfen.
Rechtlicher Hinweis zur Wildtierhilfe: Für Wildtiere gibt es in Österreich keine gesetzlich geregelte Kostenübernahme durch die öffentliche Hand. Wenn Privatpersonen ein verletztes Wildtier zum Tierarzt bringen, gelten sie rechtlich automatisch als Auftraggeber. Die Behandlungskosten basieren dabei auf der Honorarordnung der Tierärztekammer und müssen privat oder über Spenden finanziert werden.
Ein riesiges Dankeschön an alle, die diesen Rückflug ins Leben ermöglicht haben.
Wochenrückblick & Zahlen
Einsätze
24
Tiere gerettet
18
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Spendenkonto:
Inhaber: SOS Tierhelfer Linz
IBAN: AT70 1500 0007 1176 1668
BIC: OBKLAT2L
Kontakt:
Telefon: 0677 / 643 50 331
E-Mail: [email protected]
Website: sos-tierhelfer-linz.jimdosite.com